Mitteilungen

30.07.2015, 20:00 Uhr

(von Lars Uhlmann)

A N R E G U N G E N Zukunftsstadt gemeinsam gestalten

Insgesamt 51 Städte in Deutschland entwickeln gemeinsam mit Bürgern, Stadträten, Verwaltungsmitarbeitern, regionalen Verbänden, Vereinen, Stiftungen, Unternehmen und Wissenschaftlern eine nachhaltige und ganzheitliche Vision 2030+ für ihre Stadt oder ihren Stadtteil. In Dresden heißt dieses kreative und zukunftweisende Projekt:

Open City Dresden – Gemeinsame Verantwortung für eine nachhaltige Stadtentwicklung".

Alle Dresdnerinnen und Dresdner sind eingeladen, von September bis November 2015 die Zukunft Dresdens zu visionieren.

Leben passiert in verschiedenen Zusammenhängen. Um Zukunft ganzheitlich zu denken, sollten diese Themen möglichst vollständig abgedeckt werden: Gärten und Grün, Bauen und Infrastruktur, Gemeinschaft und Politik, Unternehmen und Wirtschaft, Kultur und Bildung, Werkzeuge und Technologien.

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September 2015: Die Zukunftsbahn

Gemeinsam mit den Dresdner Verkehrsbetrieben lädt das Amt für Wirtschaftsförderung und das Büro des Oberbürgermeisters zu einer Fahrt in die Zukunft. Die Bürger der Stadt sind eingeladen, Ideen und Visionen einer nachhaltigen Stadt zu entwickeln und festzuhalten. Studenten helfen beim Visionieren.

Neues entsteht, wenn Bekanntes neu kombiniert wird. Dresden entsteht, wenn man Dresdner neu kombiniert.

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Oktober 2015: Dresden spinnt

Jede Initiative oder Institution sollte nachdenken, mit welchen Partnern sie in der Stadt gemeinsam über Zukunft nachdenken will oder ob sie Gastgeber für eine Zukunftsspinnerei sein will. Das Zukunftsteam und die Landeshauptstadt Dresden unterstützen diese Veranstaltungen.

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November 2015: Zukunftskonferenz in der Dresdner Messe

Während bei zahlreichen themenbezogenen Zukunftsspinnereien im Oktober vermutlich viele Visionen entwickelt werden, soll die Zukunftskonferenz in der Dresdner Messe alle Visionen zusammenbringen. Alle Ideen sollen präsentiert und damit den Bürgerinnen und Bürgern nahegebracht werden. Am Ende des Tages sollen die Besucher der Messe abstimmen, welche visualisierte Vision ihnen am attraktivsten erscheint.

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Dezember 2015 bis März 2016: Aufbereitung und Projektphase 2

Nach den visionären Zusammenkünften im Herbst wird aus den zahlreichen Visualisierungen und Zukunftsbildern der Dresdnerinnen und Dresdner eine Gesamtpräsentation für den Stadtrat und den Oberbürgermeister zusammengestellt. Ein „Dresdner Zukunftsalmanach" wäre denkbar.

Zusätzlich wird ein Förderantrag an das Bundesministerium für Bildung und Forschung formuliert, der Dresden in die Phase 2 des Projekts führen soll. Sie beinhaltet die wissenschaftlich begleitete Konzeption, wie die attraktivsten Zukunftswünsche umgesetzt werden könnten. Dafür stehen für 20 Städte jeweils 250.000 Euro Preisgeld zur Verfügung.

In Phase 3 könnte Dresden bei Erfolg Fördermittel erhalten, mit denen die Visionen in Reallaboren ausprobiert und Wirklichkeit werden. Für acht Städte stehen letztlich noch jeweils 1.000.000 Euro bereit.

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Für diese Zukunftswerkstatt werden gastgebende Institutionen, Ämter, Vereine, Unternehmen gesucht, außerdem auch solche, die sich am Thema beteiligen möchten, aber keinen Raum bereitstellen können. Nicht zuletzt dürfen Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mit diskutieren, die sich auf die gemeinsame Suche nach Ideen für ein Zukunftsszenario beteiligen möchten.

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Das Projekt wird getragen von der Landeshauptstadt Dresden, insbesondere dem Amt für Wirtschaftsförderung und dem Büro des Oberbürgermeisters sowie dem Leibnitz-Institut für Ökologische Raumentwicklung, stawowy-media, dem Lehrstuhl Wissensarchitektur der TU Dresden, dem Medienzentrum der TU Dresden, Cool Silicon e.V. / Silicon Saxony, DRESDEN-concept e.V., dem Netzwerk „Dresden – Stadt der Wissenschaften" und dem Umweltzentrum Dresden e.V..

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Ansprechpartner im Rathaus:

Norbert Rost . Telefon: 488 21 72 . nrost[at]dresden.de

Ansprechpartner im Gewerbeverein:

Lars Uhlmann . Telefon: 46 44 86 80 . gewerbeverein.kellei[at]gmx.de

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